Friends läutete als erster großer Vertreter seiner Art den bis heute anhaltenden Sitcom-Hype ein. Dabei verdankt die Serie ihren Erfolg vor allem den charismatischen Hauptdarstellern, die der Geschichte eine Seele verliehen und den Figuren gekonnt Leben einhauchten. Auch Matthew Perry war Teil des Schauspiel-Ensembles und schlüpfte in die Haut von Chandler Muriel Bing, der mit seinen zahlreichen Problemen das Publikum zum Lachen brachte. Eine Erfolgsgeschichte, die beinahe nie zustande gekommen wäre, wie der US-Amerikaner nun gegenüber Talkmaster Seth Meyers verriet.
Stattdessen sollte Perry in einer abgedrehten Show auftreten, die auf einem Flughafen in der Zukunft spielte. Die Serie hieß passend LAX 2194, wobei die Zahl für das Jahr steht, und war bereits soweit in der Entwicklung fortgeschritten, dass der Schauspieler sogar einen Piloten abgedreht hatte. Jedoch war das Endprodukt offenbar derart mies, dass sich weit und breit kein Käufer für die Sci-Fi-Serie fand und das Projekt schlussendlich eingestellt wurde. Glück gehabt, denn Perry war zum Zeitpunkt, als das Friends-Skript eintrudelte, an LAX 2194 vertraglich gebunden, weshalb er beinahe absagen musste.
Glaubt ihr, dass Friends auch ohne Matthew Perry zu einem derart großen Hit geworden wäre?